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Feierliche Eröffnung und Feuertaufe für den neuen Hort

Die Hortkinder der Grundschule Ost haben ihre neuen Räume bezogen

Luftballons tragen die Wünsche der Kinder in den Himmel.
Luftballons tragen die Wünsche der Kinder in den Himmel.

„Gibt es hier eigentlich noch einen Hausaufgabenraum?“, so fragte Ralf Scheler, Oberbürgermeister der Lieblingsstadt Eilenburg, augenzwinkernd zur Eröffnung des Sebastian-Kneipp-Horts. Das Konzept der Einrichtung beinhaltet weit mehr, als die aus der Schule mit gegebenen Aufgaben zu erledigen. Denn ‚Fürs Leben lernen‘ können die Erst- bis Viertklässler nun auch in der Kinderküche, in den Bauräumen, beim Rollenspiel oder beim Lesen. Der neue Hort liegt in einem zweckmäßig konzipierten, einstöckigem Neubau direkt hinter der Schule. Das verbessert die Situation entscheidend, denn bisher mussten die Kinder einige Wege zurücklegen, um ihre Horträume zu erreichen.

Die Kinderküche ist fertig eingerichtet und wartet auf kleine Köche und Bäcker.
Die Kinderküche ist fertig eingerichtet und wartet auf kleine Köche und Bäcker.

 

Die Nähe vereinfacht auch die Zusammenarbeit mit der Schule. Oberbürgermeister Scheler bekam somit die Antwort auf seine Frage direkt im Anschluss: Hausaufgaben werden in einem eigens dafür reservierten Raum erledigt. Der Hort ist mit Reserve für steigende Schülerzahlen konzipiert. 200 Kinder können hier lernen und toben. Insgesamt stehen auf einer Fläche von 1260 m² acht Gruppenräume zur Verfügung, Gemeinschaftsflächen, Sanitärräume und die Mensa, in der nicht nur dazu gedacht ist, das Mittagsessen einzunehmen, sondern auch für Feiern genutzt wird.

Eilenburgs Oberbürgermeister Ralf Scheler bei der feierlichen Eröffnung.
Eilenburgs Oberbürgermeister Ralf Scheler bei der feierlichen Eröffnung.

 

Die Kosten für den Hort belaufen sich schlussendlich auf 2,75 Millionen Euro und damit weniger, als die vorab veranschlagten 2,9 Millionen Euro. Das eingesparte Geld steht nun für die Außenanlagen zur Verfügung. Hier werden im Laufe der nächsten Wochen die Anlagen für den Sport und Felder für Basketball und Fußball entstehen. In das Projekt flossen 1,82 Millionen Euro aus Eigenmitteln der Stadt Eilenburg. Der andere Teil der Summe entstammt dem Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ des Freistaates Sachsen.

Die bodentiefen Fenster lassen viel Licht in die Räume.
Die bodentiefen Fenster lassen viel Licht in die Räume.

Die Volkssolidarität Nordsachsen ist Träger für den Hort. Gesundheit, Verantwortung, Eigenständigkeit gemäß dem sächsischen Bildungsplan und dem Konzept „Sebastian-Kneipp“ wird sie hier vermitteln können. Bereits im Eingang gibt es eine Magnettafel, an der die Kinder mit Pins anzeigen, wo sie gerade sind. Die Küche, die gesundes Essen thematisiert, gehört ebenfalls dazu. Und natürlich das Hausaufgabenzimmer. Daneben sollen „Kinder hier unbeschwert spielen können“, so Jens Frieß, von der Volkssolidarität Nordsachsen, dem Träger des Hortes. Und das werden sie ganz sicher auch.

 

Einblick vor der Eröffnung

Rückblick Spatenstisch 2017