Premiere in Nordsachsen

Eilenburg legt eigenen Marktbericht vor

Die Preisentwicklung bei Mietgeschosswohnungen in Eilenburg ist weiterhin moderat. Die Miete bleibt deutlich günstiger als beim großen Nachbarn Leipzig.
Die Preisentwicklung bei Mietgeschosswohnungen in Eilenburg ist weiterhin moderat. Die Miete bleibt deutlich günstiger als beim großen Nachbarn Leipzig.

Miet- und Kaufpreise, Bauland und Projekte, Trends und Perspektiven: Es ist eine wahre Fülle an Informationen, die Analysen über lokale oder regionale Wohnungsmärkte gemeinhin bereithalten. Veröffentlicht werden sie in der Regel für Großstädte oder gleich ein ganzes Bundesland. Dass aber auch kleineren Orten dieses Privileg zuteilwird, ist höchst selten.  Umso erstaunlicher, dass nun Eilenburg über einen eigenen Marktbericht verfügt – noch dazu den ersten seiner Art im Landkreis Nordsachsen.

Die Kernaussage des Premierenreports lautet: In der Lieblingsstadt bleibt das Wohnen attraktiv und bezahlbar. Im Jahr 2018 erhöhten sich die Mietpreise um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 5,19 Euro pro Quadratmeter im Median. „Die Preisentwicklung ist moderat“, konstatiert Oberbürgermeister Ralf Scheler. Dennoch spiegle sie die Anziehungskraft des Wohnstandortes Eilenburg wider. Bei Eigentumswohnungen zeigt sich ein kontinuierlicher Preisanstieg zwischen 2015 bis 2017: von 814 Euro auf glatt 1.000 Euro. Das entspricht einem Plus um 22,8 Prozent. Auch 2018 fällt durchschnittlich ein Betrag von 1.000 Euro je Quadratmeter für eine Eigentumswohnung an.

Bei Eigentumswohnungen zeigt sich ein kontinuierlicher Preisanstieg zwischen 2015 bis 2017: von 814 Euro auf glatt 1.000 Euro.
Bei Eigentumswohnungen zeigt sich ein kontinuierlicher Preisanstieg zwischen 2015 bis 2017: von 814 Euro auf glatt 1.000 Euro.

Ralf Scheler betont: „Wir können mit einem Preisniveau locken, dass deutlich unter dem einer Großstadt wie Leipzig liegt.“ Tatsächlich betrug die Mietpreisdifferenz beider Kommunen im Jahr 2017 mehr als 1,50 Euro pro Quadratmeter. In Eilenburg wurde zu dieser Zeit pro Quadratmeter 5,01 Euro im Median gezahlt, in Leipzig waren es dem aktuellen Monitoringbericht Wohnen zufolge 6,59 Euro. Auch in Sachen Eigentumswohnung offenbart der vergleichende Blick deutliche Unterschiede. Den 1.000 Euro je Quadratmeter an der Mulde stehen allein 2017 rund 3.700 Euro je Quadratmeter an der Pleiße gegenüber.

Dass in Eilenburg rege gebaut und renoviert wird, zeigt der Marktbericht ebenfalls. Sowohl 2017 wie auch 2018 hat die Stadtverwaltung zum Beispiel dem Bau von 30 Einfamilienhäusern grünes Licht erteilt. Mitten im Zentrum etwa entstehen zehn moderne Stadthäuser an der Rollenstraße. Im Stadtteil Ost wird zurzeit der Bebauungsplan für das Wohnbaugebiet Am Regenbogen erarbeitet. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, so Rathauschef Ralf Scheler. Dazu gehöre die Entwicklung von neuen Baugebieten und die Beseitigung von Brachen, die überplant worden sind.

 

 

 

Der „Marktbericht 2018 – Der Wohnungsmarkt in Eilenburg“ gibt erstmals einen detaillierten Einblick in die Eilenburger Wohnungsmarktsituation. Ziel ist vor allem, durch die Publikation stadtweiter Wohnungs- und Bevölkerungsdaten die Transparenz auf dem lokalen Markt zu erhöhen. Denn Eilenburg erlangt als Wohn- ebenso wie als Investmentstandort immer größere Bedeutung. Erstellt wurde der Report im Rahmen unserer Wohnstandortkampagne. Er kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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