„Ich wohne und lebe gern in Eilenburg“

Student Max Seehaus pendelt lieber zur Uni, als nach Leipzig zu ziehen

Student Max Seehaus
Student Max Seehaus an seinem Lieblingsplatz - dem Burgberg in Eilenburg.

Max Seehaus studiert in Leipzig Sonderpädagogik. Aber dorthin zu ziehen, kommt für ihn nicht in Frage. Da nutzt er lieber das für Studenten kostenlose MDV-Ticket und pendelt jeden Tag zwischen seiner Heimatstadt Eilenburg und der Uni. „Mit der S-Bahn bin ich in einer halben Stunde am Leipziger Hauptbahnhof und laufe dann von dort noch das Stück bis zum Augustusplatz“, erklärt der 25-Jährige. Für Max Seehaus war es nie eine Option, in Leipzig zu wohnen. Er ist mit Leib und Seele Kleinstädter. Und Eilenburger. Hier ist er geboren und aufgewachsen, hier leben seine Familie und seine Freunde. Er mag die kurzen Wege in der Stadt – „und dass man trotzdem alles hat, was man braucht.“

 

In Eilenburg lebt man günstiger - das Pendeln lohnt sich

Blick über die Stadt
Von hier oben genießt der 25-Jährige den Blick über seine Stadt.

Zu diesem Lebensgefühl gehört auch sein Fußballverein, in dem er seit Jahren trainiert. Darüber hinaus engagiert er sich als Vorstand im Verein Freigeist e.V. und politisch als Stadtrat in Eilenburg. Das alles wäre nicht so problemlos möglich, wenn er in Leipzig wohnen würde. In Eilenburg bewohnt der Student seine eigene Zwei-Zimmer-Wohnung in der Nähe des Burgbergs. Den erklimmt er oft, um über die Stadt zu schauen. „Mein Lieblingsplatz. Hier oben kann ich mich herrlich entspannen“, sagt er. Seine 64-Quadratmeter-Wohnung hat Max damals schnell gefunden, die Auswahl am Wohnungsmarkt empfand er als gut. „Noch dazu lebt man hier günstiger als in Leipzig.“ Auch deshalb lohnt sich das Pendeln für ihn. Die Miete finanziert er durch Nachhilfe im Studienkreis und durch sein BaföG.

In einigen Monaten wird Max Seehaus sein Studium in Leipzig beenden. Ab Februar 2018 sucht er einen Referendariatsplatz – der sollte idealerweise in Eilenburg oder im Umkreis sein. Im Dezember erwartet er die erhoffte Zusage. „Ich möchte gern hierbleiben“, sagt er.

Wir verfolgen den Werdegang von Max Seehaus weiter und werden berichten, wenn er ein Referendariat in der Lieblingsstadt oder der Region begonnen hat.